„Die Alpine Straße der Romanik - Stiegen zum Himmel –“ ist ein Kulturprojekt entlang einmaliger historischer Zeugnisse aus der Früh- und Hochromanik zwischen dem Schweizer Engadin, Südtirol und dem Trentino. Es umfasst über Dutzende romanische Stätten allein in der Region Trentino-Südtirol. Im Zentrum liegt das von Karl dem Großen gegründete karolingische Kloster St. Johann in Müstair.

Vor allem der Vinschgau im Westen Südtirols weist karolingische und romanische Kleinode auf. Denn der Vinschgau ist gemeinsam mit dem benachbarten Engadiner Val Müstair Heimat einiger der ältesten noch existierenden Kirchen und Fresken Kontinentaleuropas. St. Benedikt, St. Veit und St. Prokulus zeugen von der historisch wenig beleuchteten Epoche vor und nach den Karolingern. Hier führt die Route entlang der antiken Via Claudia Augusta vom Benediktinerkloster Marienberg oberhalb Burgeis bis nach St. Benedikt in Mals, St. Johann in Prad am Stilfserjoch und St. Veit am mystischen Tartscher Bühel. Die Alpine Straße der Romanik führt auch ins mittelalterliche Glurns, nach Laas, sowie Kortsch bei Schlanders und Schloss Kastelbell sowie zur präkarolingischen St. Prokulus Kirche in Naturns.