Der Obervinschgau birgt eine einmalige Kulturlandschaft. Hinter der weitläufigen, malerischen Talsohle rund um die Malser Haide erhebt sich majestätisch die Ortlergruppe im Nationalpark Stilfserjoch, dem größten Naturschutzgebiet Italiens. Burgen, mittelalterliche Haufendörfer, Kirchen, Klöster und urige Bergdörfer prägen das Hochtal an der Grenze zu Schweiz und Österreich.

Außerhalb der historischen, mediävalen und romanischen Ortschaften ist der Obervinschgau gekennzeichnet von entlegenen Täler und urigen Dörfern, die zum größten Schutzraum der Alpen zählen. Die Naturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten können im Rahmen von Führungen, Dorfführungen und Exkursionen, etwa in entlegene Bergdörfer oder in das Innere von enormen Bunkeranlagen, besichtigt werden. Im Obervinschgau finden sich einmalige Wandermöglichkeiten wie die Waalwege, beliebte Familienwanderungen entlang der alten Rinnsale, die einst zur Bewässerung der Felder angelegt wurden; oder erholsame Wanderungen durch unberührte Wälder, etwa auf dem Themenweg Sonnensteig.

Die Obervinschger Kulturlandschaft zeichnet sich durch ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Natur aus, bis heute bestehen hier traditionelle Märkte, Almwirtschaft und Kornfelder. Auf den Märkten bieten lokale Erzeuger Almkäse und Milchprodukte, Obst und regionales Brot aus dem Vinschgau, der einstigen Kornkammer Tirols, an. Damit es auch so bleibt, dafür sorgen engagierte Vereine wie Adam & Epfl.