Johann Rufinatscha (1812 – 1893) gilt heute als der bedeutendste Tiroler Komponist im 19. Jh. und wird von Musikhistorikern nicht selten als Bindeglied zwischen Schubert und Bruckner bezeichnet.

In Mals geboren und aufgewachsen, wurde sein Talent früh entdeckt und gefördert. So gelangte Rufinatscha als Knabe nach Innsbruck, um an der dortigen Musikvereinsschule eine erstklassige Ausbildung zu erhalten. Bis zu seinem Tode lebte Rufinatscha, der sich auch als Musikpädagoge und Lehrer für Klavier und Musiktheoretiker einen Namen machte, rund 60 Jahre lang in der damals pulsierenden Weltstadt Wien. Er war unter anderem der Musiklehrer von Julius Epstein und Ignaz Brüll.