Die historische Grenzbefestigung am Reschenpass, der sogenannte Alpenwall, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Geschichtsinteressierte und mutet beim Wandern wie ein bizarres Kunstwerk an. Besonders sehenswert sind der Bunker Etschquelle/Bunker Nr. 20 und die Panzersperre Plamort, die in einem als Naturdenkmal ausgewiesenen Hochmoor über der Ortschaft Reschen liegt. Sehenswert sind auch die tief in die Erde führenden Bunker im Obervinschgau. Die monumentalen Abwehranlagen können als architektonischen Relikte der Zwischenkriegszeit in geführten Wanderungen besichtigt werden. Sehenswert sind auch die tief in die Erde fuhrenden Bunker im Obervinschgau. Die monumentalen Abwehranlagen konnen als architektonischen Relikte der Zwischenkriegszeit in geführten Wanderungen besichtigt werden.

Geschichte
Zum Schutz vor einer Invasion Hitlers wurde Ende der 1930er-Jahre entlang der Reschengrenze eine umfangreiche Verteidigungslinie aus Panzersperren und Bunkeranlagen angelegt. Die deutsche Expansionspolitik nach Süden brachte Italien und Deutschland in direkten Kontakt.
So erteilte der Duce im November 1939 den Befehl, mit ausgedehnten Befestigungsarbeiten an der Nordgrenze zu beginnen. Ab Ende Januar 1940 gab es in Südtirol ein erstes Verteidigungssystem mit 66 Anlagen. Im Oktober 1942 wurden die Bauarbeiten nach wiederholtem Protest des Deutschen Reiches eingestellt.